6. Siegburger Kunstkaufhaus ein voller Erfolg

Das

6.  Siegburger Kunstkaufkaus

war ein voller Erfolg. Es kamen mehr als 3000 Besucher/innen an 5 Tagen in die Kunst- und Ausstellungshalle in der Luisenstraße 80.

Wir, das Junge Forum Kunst Siegburg e.V., danken allen teilnehmenden Künstler/innen und den Besucher/innen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das 7. Siegburger Kunstkaufhaus im nächsten Jahr 2012.

Fotos zum Anschauen und Runterladen gibt es hier:

https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/xB1kiyKcSlGdBSCMqSSBOQ10401

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Wolfgang Henze – Lesung am 06.11.

Am Sonntag, dem 6. November, um 11:30 fand in der Kunst- und Ausstellungshalle im Rahmen der 32. Siegburger Literaturwochen eine Lesung mit dem Siegburger Künstler und Schriftsteller Wolfgang Henze statt.

“Über Kunst und die Welt”
Geschichten, Verse und Randnotizen

Unterstützt von Karl-Heinz Löbach mit pointierten Einwürfen am Flügel beschrieb Wolfgang Henze seine Arbeitssituation im Atelier, wie das, was er den “anderen Blick” nennt, nicht nur Bilder entstehen lässt, sondern auch die Sicht auf die alltägliche Welt um ihn herum verändert. Kleine Alltagsgeschichten von seinen Aufenthalten in Mexiko rundeten die kleine, aber feine Lesung ab.

Fotos finden Sie hier: https://fotoalbum.gmx.net/ui/external/Guhk_7B7SlKH09zn3zfQBg10401

und hier (von Norman Liebold): http://www.norman-liebold.com/download/2011-11-06_lesung-JFK_wolfgang-henze.zip

Mehr von Wolfgang Henze finden Sie unter www.wolfganghenze.com.

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6. Siegburger Kunstkaufhaus

Am 28. Oktober um 19 Uhr eröffnet das Junge Forum Kunst Siegburg e.V. das

6. Siegburger Kunstkaufhaus
“Alles Papier”

in der Kunst- und Ausstellungshalle, Luisenstr. 80, in Siegburg.

Bis zum 1. November (Allerheiligen) zeigen 22 Künstler/innen ihre Werke.

“Papier ist geduldig”, so heißt es landläufig, und dies lässt sich in zahlreichen Variationen der Umsetzung des diesjährigen Themas im Siegburger Kunstkaufhaus erfahren und erfassen: Alles Papier – bedruckt, beschrieben, bemalt, geformt, zerschnitten, gerollt, in Rahmen gefasst, als loses Blatt, gebunden, als Abfall zum Ballen gepresst.

Selbstverständlich wird auch das 6. Siegburger Kunstkaufhaus von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Zur Eröffnung am Freitag, 28.10., spielt Jörg Stohwasser stimmungsvolle Saxophon-Improvisationen.

Am Samstag, 29.10.,  ab 19 Uhr wartet das Gitarren-Duo “Madera Portena” & Special Guest Narci Rodriguez mit argentinischem Tango auf.

Am Sonntag gibt es ab 11 Uhr einen Brunch und ab 14 Uhr “Impressions” – freie Improvisationen mit Flöte, Didgeridoo, Akkordeon, Tambour, Oud, Gitarre, Saxophon und Trommeln.

Am Dienstag, 01.11., um 14 Uhr tragen der Siegburger Autor und Musiker Matthias Wünsche und Cirsten Gülker eigene Werke mit musikalischer Begleitung vor.

Das 6. Siegburger Kunstkaufhaus ist geöffnet von Freitag, 28. Oktober bis einschließlich Dienstag, 1. November (Allerheiligen).

Öffnungszeiten:

Fr.:              19 Uhr bis Ende (offen)
Sa. – Mo.:    11 – 22 Uhr
Di.:               11 – 20 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos finden Sie unter: www.kunstkaufhaus2011.wordpress.com

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Siegburger Madrigalchor und “KlangArt” in der Kunst- und Ausstellungshalle

Am Samstag, dem 15.10.2011, um 19:30 Uhr findet in der Kunst- und Ausstellungshalle des Jungen Forum Kunst Siegburg e.V., Luisenstr. 80, in Siegburg ein Chorkonzert mit dem Siegburger Madrigalchor und dem gemischten Chor “KlangArt” statt unter dem Titel

“Evergreens und neue Töne – von Gershwin bis Wise Guys”.

Der Siegburger Madrigalchor e.V. (www.siegburger-madrigalchor.de) ist ein  gemischter Laienchor, der 1968 gegründet wurde. Madrigale sind mehrstimmige weltliche, auch anspruchsvolle Lieder, entstanden aus der Minne des 16. und 17. Jahrhunderts, die für den europäischen Chorgesang prägend waren, als Liedform aber nicht auf diesen Zeitraum beschränkt sind. Das ursprüngliche Repertoire des Chores, das weltliche und geistliche Chorsätze aus fünf Jahrhunderten und unterschiedlichen Genres umfasst, richtet sich an diesem Grundgedanken aus.

Seit 1994 wird der Siegburger Madricalchor von Radegund Ebus geleitet, die sich auch als (Solo-)Sopranistin einen Namen gemacht hat. Unter ihrer Leitung hat sich der Chor verstärkt auch die Interpretation zeitgenössischer Musik auf die Fahne geschrieben und erfolgreich mehrfach Musical- und  Operettenkonzerte dargeboten.

Siegburger Madrigalchor

Auch das aktuelle Konzert passt in diesen Rahmen. Unter dem Titel „Evergreens und neue Töne! – von Gershwin bis Wise Guys“ wird ein Bogen von den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis in die heutige Zeit geschlagen. Dabei werden Stücke wie „I got rythm“ „Tea for two“, „Smoke gets in your eyes“, und „Are you lonesome tonight“ ebenso vorgetragen wie „When I get older“, „Morning has broken“ oder „Der Ohrwurm“.

Weitere Mitwirkende sind der gemischte Chor KlangArt (www.klangart-siegburg.de), der als Projektchor zum Jubiläum einer Siegburger Grundschule entstand und sich  im Siegburger Raum einen Namen gemacht hat. Der Chor beschreibt sich selbst als experimentierfreudig, der musikalisch nicht festlgelegt ist und alles singt, was zu ihm passt und die Sängerinnen und Sänger mögen. 

"KlangArt"

KlangArt wird wird von dem diplomierten Gesangspädagogen und Konzert- und Opernsängern Ruslan Aliyev geleitet.

Beide Chorleiter werden im Konzert auch als Solisten auftreten.

Die Begleitung am Klavier liegt in den bewährten Händen von Frank Hoppe.

Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei!

Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns auf ein hervorragendes Konzerterlebnis mit dem Siegburger Madrigalchor und “KlangArt” 
und natürlich auf zahlreiche Zuhörer/innen.

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Zur Ausstellung: “Jankiman”

Randnotizen zur Ausstellung “Jankiman”
von Wolfgang Henze

Am Vernissageabend war ich zunächst überrascht  davon,  mit welcher Leichtigkeit es die in Syrien geborene Künstlerin schaffte, in mir den Eindruck zu festigen, daß hier etwas Besonderes geschieht. Und das nicht etwa dadurch, dass hier im formalen Bildaufbau konsequent Neuland betreten wird. Da kann man nur sagen: Hier ein wenig wilde Malweise nach Pollock, als Bildgrund dann Anspielungen auf traditionelle geschlossene Farb-Ornamentik ihrer syrischen Heimat, dazu noch mittendrin die Expressivität menschlicher Antlitze oder auch fast wie in Collageart eingefügte Kinderköpfe. Jeder einzelne Malstil für sich genommen also bekannt und schon anderswo erprobt.

Beeindruckend wird das Ganze erst, wenn man die Unbefangenheit erspürt, mit der die Künstlerin Tradition und Moderne hier verbindet. Dass es nicht darum geht, sich formal für das Eine oder das Andere entscheiden zu müssen, sondern das Wagnis besteht gerade darin, von Anfang an eine sehr persönliche Synthese zu wagen, um so am Ende zu einer authentischen Gesamtaussage zu kommen. Hier kann die kunsttheoretische Begründung nicht losgelöst betrachtet werden von aktuellen politischen Verweisen und der eigenen Biographie.

Das ist aber keine zusätzliche Last, sondern hat für die Künstlerin eine befreiende Funktion. Zukunftsvisionen und traditionelle Wurzeln stehen sich nicht im Wege, sondern werden fast spielerisch aufgenommen und spiegeln sich im Ganzen der Werkaussage. Die Brüche sind sichtbar, die Künstlerin ist ihnen aber immer schon einen Schritt voraus.

Tradition versteht sie nicht als etwas Rückwärtsgerichtetes, sondern von ihrer eigenen Biographie entdeckt sie in ihr ” die Unschuld der Kindheit”, wie sie selber sagt. Eine Kraftquelle, die ihr erst den Mut gibt, sich einer offenen Zukunft zu stellen und sich damit auseinandersetzen zu wollen. Spannend ist das allemal. Denn es fließt ungefiltert in die Bildaussage jedes ihrer Exponate mit ein.

Womit sie dann doch noch ihre unverwechselbare Handschrift wagt.

 

Wolfgang Henze
www.wolfganghenze.com

 

 

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Die “Ostbar” in der Kunst- und Ausstellungshalle

In diesem Jahr veranstaltet das Junge Forum Kunst Siegburg e.V. zum dritten Mal die “Ostbar” am Vorabend des 03. Oktober. Zu Schwarzbier, Rotkäppchen-Sekt und Knusperflocken legt der Siegburger Musiker Horst Stöcker am Sonntag, 02.10. ab 19 Uhr aus seiner umfangreichen Sammlung von Musik aus der DDR auf.

Zu Beginn wird der DEFA-Klassiker “Solo Sunny” gezeigt. Der Film ist eine unterhaltsame Milieustudie über den Musikeralltag in der DDR. Die Sängerin Sunny zieht mit ihrer Band über die Dörfer. Doch der Lebenstraum der ehemailgen Arbeiterin stellt sich im sozialistischen Alltag keineswegs als das große Glück heraus. “Solo Sunny” ist einer der international erfolgreichsten DDR-Filme und war in der DDR Kult. Grundlage des Films von 1980 ist die Lebensgeschichte der Sängerin Sanije Torka.

Wie kommt ein praktizierender Rheinländer wie Horst Stöcker dazu, sich mit DDR-Musik zu beschäftigen? Als Anfang der achtziger Jahre Ostbands wie die Puhdys und Karat auch in Siegburg spielten, war das ungeheuer spannend, denn deutschsprachige Rockmusik gab es im Westen zu der Zeit kaum. Schon damals hatte er die Ahnung, dass es im anderen Deutschland noch viel mehr davon geben müsse. Aber ohne Verbindungen in die DDR und Internet gestaltete sich die Recherche schwierig. Von Berlin aus lernte er in den 90er Jahren dann die Ex-DDR und ihre Musik kennen.

                       

Die Musik macht die Geschichte der DDR hörbar. Die staatliche Reglementierung ließ nur gut ausgebildete Musiker zu. Die Zensur führte zu Texten mit lyrischen Qualitäten. Die Fans verstanden sie trotzdem und bildeten eine verschworene Gemeinschaft, die ihren Bands auch bis ins letzte Kulturhaus folgten. So bildete sich ein “Paralleluniversum” zur Musikszene der damaligen Bundesrepublik, das die westlichen Vorbilder zum Teil deutlich erkennen lässt, aber immer eigenständig blieb.

Im Gegensatz dazu stand die staatlich verordnete Musik der Singebewegung und der Pionierchöre. Spätestens hier wird klar, dass es keinen Grund gibt, sich die DDR zurückzuwünschen.

Die “Ostbar” öffnet am Sonntag, 02.10.2011 ab 19 Uhr in der Kunst- und Ausstellungshalle, Luisenstraße 80, in Siegburg.

Der Eintritt ist frei!

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Gegenrede zu: “Kunst kommt von Können”

Zur Diskussion gestellt:

Gegenrede zu:  “Kunst kommt von Können”

(anlässlich der aktuellen Ausstellung von J.Karimow und seinen Schülern)

Ich schlendere durch die Ausstellung am Vernissage-Abend. Im Rundgang merke ich, daß viele der hier ausgestellten Werke allein damit ringen, ihr formal-ästhetisches Können sichtbar wer-den zu lassen.

Doch mit der Zeit habe ich das Gefühl, irgend etwas zu vermissen,wenn ich auf dieses oder jenes Bild blicke. Doch, der Respekt ist da, was die hier so alles können. Doch kann das schon alles sein? Stimmt dieser bekannte Satz wirklich, nur weil er immer wieder ausgesprochen wird? Dieser Satz: “Kunst kommt von Können.”

Versuchen wir doch einmal, gegen den Strich zu denken. Was ist, wenn Kunst ganz woanders herkommt und auch die Frage mitgestellt werden muß, wo sie uns denn schließlich hinführt.

Und wo ich jetzt schon so lange Bilder mache, eins ist mir selbst bewußt geworden: Es ist mehr das Zittern der Hand als die Perfektion meiner Absichten, es ist das Stottern, das Stolpern, es sind die sich überlappenden Farbränder, diese fast zufälligen Farbklekse, die Restspuren, die Übermalungen, die mitgesetzten Brüche und Leerstellen, die ein Gelingen des Ganzen mit entscheiden. Als ob in jedem Bild eine materielle Resistenz eingewoben ist, die sich jedem Zugriff entzieht. Die nur ein “Lassenkönnen” zulässt und wo ich dann manchmal vor dem fertigen Bild stehe und staunend erkenne: es hat sich wie von selbst gemalt.

Die Gebrauchsanweisung dazu allerdings steht in keinem Lehr-buch oder Regelwerk. So etwas ist nur zu wagen. Dass ich mich immer wieder neu und anders platzieren muß, was nichts anderes heißt, als mich selbst zu de-platzieren, um der Spur des Bildes folgen zu können. Denn in jedem Bild ist auch etwas mir Fremdes, was nur zu identifizieren ist über das Fremde in mir selbst.

Die Grenze zu erkunden zu diesem Niemandsland ohne feste Pfade, allein mit diesem großen Hinweisschild ganz am Anfang: “Achtung Kunst, Betreten auf eigene Gefahr!”

Wenn sich ein Werk allein durch Treffsicherheit im Malstil auszeichnet und nicht auch eine wie immer geartete Betroffenheit des Künstlers mit ins Werk einfließt, verliert die Kunst ihren eige-nen Anspruch, verliert sie die Fähigkeit, den Betrachter anspre-chen zu können auf Augenhöhe. Die Macht technischer Verfü-gungsbewalt, wie artifiziell sie sich auch immer zeigen mag in ihrem eigenen Können, es reicht nicht aus, um ein Bild lebendig werden zu lassen. Es bleibt immer ein Rest, eine Wildnis, die sich dem Zugriff entzieht. Dieses große Spiel der Verwandlung, wo stets auch ein Scheitern mitgedacht ist als Bedingung jedes Gelingens.

Und wenn ihr das alles noch unter dem Stichwort “Können” unterbringen wollt, nun gut.

Ich sage es anders: Kunst kommt von Nichtkönnen. Das jedoch muß gekonnt sein. Und ich nenne es Magie.

Soviel Worte ich hier aber auch verliere, so etwas ist letztlich nicht erklärbar, sondern nur erfahrbar. An jedem Bilde neu und anders.


Wolfgang Henze

www.wolfganghenze.com

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